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Anno domini 777
Älteste urkundliche Erwähnung des fränkischen Weinbaus. Kaiser Karl der Große vermacht acht Weinberge aus dem Königsgut Hammelburg der Abtei des Klosters Fulda. Wenig jünger (14. Oktober 780) ist eine Markungsbeschreibung von Würzburg, die als Datum den 14. Weinmond im 12. Regierungsjahr Kaiser Karls trägt.
König Konrad bestätigt die Schenkung zweier Weingärten zu Nordheim an das Kloster Münsterschwarzach, im Jahr 1076 übergibt Bischof Adalbero von Würzburg der Abtei weitere Weinberge.
Konrad von Megenberg, Domherr zu Regensburg, beschreibt neben Plagen und Krankheit wiederholt Heuschreckenschwärme, die Weinberge und Felder kahl fressen. Zu dieser Zeit beträgt die Weinbaufläche in Franken stattliche 40.000 ha. Die wechselvolle Geschichte des fränkischen Weinbaus spiegelt sich auch in Anbauverboten bestimmter Rebsorten wie Elbling und Trollinger wider.
Abt Johannes der IV. Burckhardt errichtet den ersten Teil des Zehnthofes Nordheim.
Abt Christoph Balbus lässt die Zehnthofkapelle erbauen, die Johann Michael Feichtmayr aus Wessobrunn stuckiert. Andreas Dahlweiner fertigt die Fresken.
Die Keller des zwischenzeitlich erweiterten Zehnthofes haben eine Fläche von 730 qm und ein Speichervermögen von 600.000 Liter.
Der Mainzer Kurfürst und spätere Fürstprimas Karl Theodor von Dahlberg hebt ein drei Jahre zuvor erlassenes Anbauverbot der Silvaner-Rebe auf.
An diesem Tag wird „nach vorausgegangener öffentlicher Einladung betreff Gründung eines Lokalbauvereins“, so der Gründungseintrag, in Anbetracht der misslichen Winzerverhältnisse die Gründung des Nordheimer Weinbauvereins beschlossen.
Die Winzergenossenschaft Nordheim wird von 52 Winzern und dem Ortsgeistlichen Pfarrer Alfons Schneider gegründet. Die ersten Jahrzehnte nach der Gründung waren geprägt von schwierigen wirtschaftlichen Verhältnissen und Missernten. Die Aufzeichnungen ergeben deutliche Hinweise auf die oftmals herrschende Not der Winzer. Originaltext: „Die Lage der Winzer ist verzweifelt.“ Besonders Frostschäden rauben ihnen die Existenzgrundlage. In manchen Jahren werden die Ernten fast vollständig durch Maifröste vernichtet.
Vorstand und Aufsichtsrat beschließen einstimmig den Erwerb des Zehnthofes zum Kaufpreis von 70.000 DM. Ebenfalls auf der Tagesordnung steht die Anhebung der Stundenlöhne für Kellermeister auf 3 DM und Arbeiter auf 2,50 DM je Stunde. Damit beginnt eine wichtige Phase der Entwicklung der noch jungen Genossenschaft. Unter anderem erfolgen schon ein Jahr später die Anschaffung einer halbautomatischen Flaschenabfüllanlage, mehrere Maischenbehälter und einer Abbeermaschine. Hinzu kommen Hochdrucktanks, eine Etikettier- und Kapselmaschine sowie der erste LKW. In dieser Zeit des aufkommenden Wirtschafswachstums fallen dann die großen Grunderwerbs- und Baumaßnahmen mit der Ausdehnung des Betriebes auf die heutige Größe (Hauptstraße, Langgase und Raiffeisenstraße).
Umbau des Zehnthofes
Umbau des zu klein gewordenen ehemaligen Verkaufsraumes.
Nach Jahren reicher Erntemengen, rückläufiger Nachfrage, aber auch zunehmender ausländischer Weinangebote, wird das für Franken einzigartige Pilotprojekt „FRANKEN-FASCINATION“ gestartet. Hinter diesem Namen steht der Anspruch, mit kompromissloser Qualitästoptimierung in Weinberg und Keller außergewöhnliche und unverwechselbare Weine zu erzeugen. Auf einer begrenzten Rebfläche werden nahezu alle betriebswirtschaftlichen Aspekte außer Acht gelassen. 18 Mitgliedswinzer lassen sich dafür begeistern, durch Treibkorrekturen, Entlaubungsarbeiten und gezielte, konsequente Ausdünnung der Trauben am Rebstock ein Minimum an Ertrag (weniger als ein Drittel der damals üblichen Erntemenge!) nicht nur in Kauf zu nehmen, sondern bewusst anzustreben, um ein Maximum an Qualität zu erreichen. Mit Beginn des neuen Jahrtausends, vor allem aber beflügelt durch erste, teils spektakuläre Erfolge mit dieser „neuen“ Weinqualität „FRANKEN-FASCINATION“ beginnt mit großer Zuversicht und viel Optimismus die Planung der neuen Weinerlebniswelt.
Verabschiedung der Gesamtplanung des neuen DIVINO-Konzeptes und Verwirklichung des ersten Bauabschnittes mit Verlegung der Außentanks. Anschließend Errichtung der Vinothek DIVINO.
Feierliche Einweihung und Eröffnung der Weinerlebniswelt DIVINO.
Sieben Jahre, nachdem das DIVINO-Konzept geboren war und in denen der DIVINO-Gedanke von überdurchschnittlich guten Weinen konsequent gelebt wird, stimmt die Generalversammlung zu, den Namen Winzergenossenschaft Nordheim (WGN) gegen das moderne,emotionale DIVINO Nordheim eG zu tauschen.
Vier Jahre nach Eröffnung der Vinothek, können die Winzer bereits den 500.000sten Besucher begrüßen, den österreichischen Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit Martin Bartenstein. Ehrengäste an diesem Tag sind unter anderem Bundeswirtschaftsminister Michael Glos, der Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes Manfred Nüssel, der Vorsitzende der CSU-Landesgruppe in Berlin Peter Ramsauer und die Deutsche Weinkönigin Katja Schweder.
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![]() Typischer Winzer-Innenhof um die Wende 19./20. Jahrhundert ![]() Winzeranwesen - im Hintergrund der Giebel des Zehnthofes - heute weit flächig überbaut durch Betriebsgebäude der Genossenschaft |
| DIVINO - Leben in Weinklang |
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Entdecken und erleben Sie die Vinothek Nordheim mit allen Sinnen! |
| WEIN OHNE WORTE |
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| Lesen Sie mehr über die "Liebes- beziehung" der drei außerge- wöhnlichen Weinbotschafter und über das Event "Wein ohne Worte". |
| www.weinohneworte.de |
| Telefon: | +49 9381 8099-0 |
| Telefax: | +49 9381 8099-32 |
| E-Mail: | info@divino-nordheim.de |
| Montag bis Samstag | 9-18 Uhr |
| Sonn- und Feiertage | 10-18 Uhr |
| Die Vinothek DIVINO ist geschlossen: Heilig Abend, Silvester und an den Sonn- und Feiertagen vom 25.12. bis 06.01. und am Faschingsdienstag. |
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DIVINO Nordheim Thüngersheim eG Langgasse 33 97334 Nordheim/ Main |
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